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Amelia Bilali (TSV Schmiden) hat sich nach Abschluss ihrer therapeutischen Behandlungen und weitgehender Genesung von ihren Hüftgelenk-Problemen gegen die Fortsetzung ihrer aktiven Leistungssportkarriere entschieden.
Damit verliert der Stützpunkt eine der
einst aussichtsreichsten Gymnastinnen im deutschen Nachwuchsbereich.
Amelia galt lange Zeit als Hauptkonkurrentin der heutigen Deutschen
Meisterin Johanna Gabor, schaffte es im Juniorinnen-
Bereich bis zur
Deutschen Vizemeisterin, turnte zahlreiche internationale Wettkämpfe für
ihren Verein, gehörte der Junioren-Nationalmannschaft Einzel
(vorübergehend auch kurz der Junioren-Nationalgruppe) an, war Mitglied im
C-Kader des Deutschen Turner-Bundes...
Zwar hatten die Ärzte einer Wiederaufnahme des Trainings zugestimmt, Amelia möchte aber ganz sicher sein, dass sie nicht erneut gesundheitliche Probleme bekommen wird. Daher die Entscheidung gegen eine weitere Karriere, auch wenn ihr dieser Schritt sichtlich weh tut und sie schon wieder regelmäßig bei RSG-Veranstaltungen anzutreffen ist: nicht nur wegen der zahlreichen persönlichen Freundschaften, sondern auch, weil ihre jüngere Schwester Alisa Bilali als ganz hervorragende Athletin ebenfalls im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum Fellbach-Schmiden trainiert.
Stützpunktleitung und Trainerteam - hier ganz besonders Amelias langjährige Trainerin Ekaterina Kotelnikova - hätten gerne wieder mit Amelia gearbeitet und bedauern dem Rücktritt. Die Gesundheit unserer Athletinnen muss aber absoluten Vorrang vor allen anderen Dingen haben, und so akzeptieren wir natürlich Amelias Entscheidung. Wir würden uns alle freuen, unsere “Meli”, wie sie unter Freunden genannt wird, möglichst oft in der RSG-Halle oder wo auch immer zu treffen. Und wir sagen: DANKE, MELI !!!
Im Rahmen des “Gymnastik International 2007” wird Amelia in einem kleinen Festakt offiziell aus dem Stützpunkt verabschiedet werden.
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| letzte Änderung: 05. Februar 2008 | Copyright © 2007-2008 Ulrich M. Mehringer, Thomas Schütte |