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Sandy Liebehenschel beendet ihre Laufbahn als aktive Sportlerin in der Rhythmischen Sportgymnastik. Damit
verliert der Deutsche Turnierbund eine Olympia-Hoffnung für die Olympischen Spiele in Athen 2004.
Sie möchte sich ihren Traum erfüllen und beginnt eine Ausbildung als Balletttänzerin an der
John-Cranko-Schule in Stuttgart.
(Ulrich Mehringer, August 2001)
Franziska Stutika und Daniela Blömeke verlassen den Bundesstützpunkt der Rhythmischen Sportgymnastik
in Schmiden.
Franziska hat ihren Kaderplatz verloren und deshalb kaum internationale Perspektiven.
Daniela möchte sich im Kreis der Familie in Halle/Saale um ihre schulischen Leistungen kümmern. Das Internatsleben
und das intensive Training in Schmiden hatten sich negativ auf ihre schulischen Leistungen
ausgewirkt.
(Ulrich Mehringer, Juli 2001)
Den Mehrkampf am Samstag dominierte eindeutig Olga Belova aus Moskau. Als einzige Gymnastin erreichte sie in allen vier Geräten über 25 Punkte und somit ein dreistelliges Endergebnis: 102,248 Punkte. Auch der zweite Platz ging nach Moskau an Belovas Vereinskollegin Liasan Utiasheva. Die Drittplazierte Aida Krasnikova unterstrich - wie auch deren Juniorin - das hohe Leistungsniveau der weit angereisten Delegation ais Kazachstan. Bedingt durch die eindeutige Dominanz der russischen Athletinnen konnten die beiden Gymnastinnen des TSV Schmiden, Sandy Liebehenschel und Isabell Piepiorra, mit den Plätzen 4 und 5 sehr zufrieden sein, zumal leider beide gesundheitlich derart indisponiert waren, daß ihr Start bei dem vereinseigenen Turnier auf dem Spiel standen.
In der Juniorinnen-Ausscheidung bestätigten die starken Nachwuchs-Gymnastinnen des TSV Schmiden brillant ihren Führungsanspruch. Mit deutlichem Punktevorsprung setzten sich Lisa Ingildeeva mit Platz 1 und Eugenia Ramich mit Platz 2 an die Spitze des Feldes. Lediglich Cäcilia Suworowa war vom Pech verfolgt: nach zwei Geräten noch heiße Kandidatin für den dritten Platz, verknotete sich ihr Band in der letzten Übung derart, daß sie sich undankbar mit dem 11. Platz begnügen mußte. Den anvisierten 3. Platz erreichte stattdessen Madina Hamzina aus Kazachstan.
Die Finalwettkämpfe am Sonntag wurden bei den Juniorinnen wiederum von den beiden Schmidener Gymnastinnen dominiert: Platz 1 mit dem Band, Platz 2 mit dem Ball und Platz 6 mit dem Reifen für Eugenia Ramich. Platz 1 mit dem Reifen, Platz 2 mit dem Band und Platz 3 mit dem Ball für Lisa Ingildeeva. Überzeugende Leistungen zeigten neben den Schmidenerinnen aber auch Natalya Appolonova aus Minsk, die das Ball-Finale gewann, sowei die Schweizerin Joanie Ecuyer mit Platz 2 (Reifen) und Platz 3 (Band).
Bei den Seniorinnen-Finals hatten die Russinen wieder die Nase vorn. Liasan Utiasheva aus Moskau gewann alle vier Gerätefinals. Mehrkampf-Siegerin Olga Belova erreichte drei zweite Plätze, lediglich im Keulenfinale mußte sie sich mit dem 5. Platz zufriedengeben. Die deutschen Gymnastinnen nutzten diese Chance und standen mit Platz 2 (Sandy Liebehenschel) und 3 (Isabell Piepiorra) dann beide auf dem Treppchen. Auch in den anderen Finals konnten die beiden Mädchen - deutlich leistungsstärker als am Samstag - sehr überzeugende Leistungen zeigen. Sandy Liebehenschel, eine der großen Hoffnungsträgerinnen des Deutschen Turnerbundes, zeigte erstmalig vor einem internationalen Kampfgericht ihre neuen Übungen nach dem seit Januar gültigen Code de Pointage. Mit ihren künstlerisch anspruchsvollen Übungen konnte sie das Kampfgericht für sich gewinnen. Isabell Piepiorra, mit ihrer sympathischen Art klarer Publikumsliebling, bevorzugt dagegen den etwas "fetzigeren" Musikstil. Im Seil-Finale konnte sie sich vor ihre Vereinskollegin auf den 3. Rang vorkämpfen, und man fragt sich, ob mit ihrem geplanten Wechsel zur Deutschen Nationalgruppe nicht eine aussichtsreiche Einzelgymnastin verloren geht.
Mehr als zufrieden waren die Organisatoren mit dem Kampfgericht, das mit fairen und (entgegen anfänglicher Befürchtungen) auch schnellen Wertungen für einen zügigen Wettkampf-Ablauf sorgte. Das Lob wurde aber auch zurückgegeben: das Mitglied im Technischen Komitee Rhythmische Sportgymnastik im International Turnerbund (F.I.G.), Frau Maria Szyskowska, die an der Spitze des Kampfgerichtes stand, zeigte sich hochzufrieden mit dem diesjährigen "14. Gymnastik International" des TSV Schmiden.
(Thomas Schütte, 12. März 2001)
Am 10./11. März 2001 findet das 14. Internationale Turnier des TSV Schmiden in der Rhythmischen Sportgymnastik in der Sporthalle Fellbach-Schmiden statt.
Auch in diesem Jahr dürfen wir uns auf ein attraktives Teilnehmerfeld freuen.
Gegenwärtig liegen uns Zusagen aus Estland, Israel, Litauen, Polen, Schweiz, Slowenien,
Tschechien, Ukraine und Weißrußland vor. Weitere Meldungen erwarten wir noch in den
nächsten Tagen. Beim "Gymnastik International" als Auftaktturnier für die neue
Wettkampfsaison wird es zu einem interessanten Vergleich von Gymnastinnen aus diesen
Ländern mit den einheimischen Starterinnen Sandy Liebehenschel (Mehrkampfvierte bei den
Deutschen Jugendmeisterschaften 2000 und Siegerin mit den Handgeräten Seil und Reifen)
und Isabell Piepiorra (Mehrkampfzweite bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2000
und Vizemeisterin mit dem Seil) kommen.
Zu diesem internationalen Großereignis erwarten wir eine vollbesetzte Sporthalle mit
ca. 2000 Zuschauern an beiden Veranstaltungstagen sowie eine umfassende Berichterstattung
in Fernsehen, Rundfunk und Presse.
Durch eine gute Organisation der Veranstaltung sowie Betreuung unserer Gäste werden wir bemüht sein, das Gymnastik International zu einem Erlebnis für die Teilnehmerinnen als auch die Zuschauer werden zu lassen.
(Ingrid Bauer-Bürkle, Februar 2001)
Endlich können wir die Balettmeisterstelle am Stützpunkt wieder adäquat besetzen. Dank
der Unterstützung des Schwäbischen Turnerbundes und in Zusammenarbeit mit dem Kunstturnforum
beim Daimlerstadion werden Frau Titkova und ihr Mann den Balettunterricht bei den
Gymnastinnen in Fellbach-Schmiden und bei den Turnerinnen in Bad Cannstatt gestalten.
Damit ist das Trainerteam um Galina Krylenko wieder vollständig besetzt.
Seit diesem Jahr gelten die neuen Wertungsvorschriften des Internationalen Turner-Bundes FIG. Unsere Kampfrichterinnen, Trainerinnen und Gymnastinnen haben sich bereits seit Herbst intensiv damit auseinandergesetzt und die Übungen den geänderten und extrem hohen Anforderungen angepaßt.
Mit Sandra Machate (Halle/Saale), Daniela Blömeke (Halle/Saale) und Franziska Stutika (Berlin) sind seit August 2000 drei neue Gymnastinnen an den Stützpunkt Fellbach-Schmiden gewechselt. Sie haben bereits neue Übungen erhalten und werden in der kommenden Saison zum ersten Mal für den TSV Schmiden an den Start gehen.
Gute Nachrichten gab es nach dem Kadertest im November 2000 von der Cheftrainerin Frau
Dr. Brzank. Mit Sandy Liebehenschel (B-Kader), Isabell Piepiorra , Franziska Stutika,
Sandra Machate, Eugenia Ramich, Cäcilia Suworowa (alle C-Kader), Daniela Blömeke, Emma
Langolf, Aneta Hartung (D/C-Kader) haben alle unsere Gymnastinnen den Kadertest erfolgreich
absolviert. Darüberhinaus hat Isabell Piepiorra eine Einladung zur Nationalgruppe nach
Wattenscheid erhalten.
Wir gratulieren den Gymnastinnen und ihren Trainerinnen zu diesem Erfolg.
(Michael Bürkle, Januar 2001)
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